Sales und Lead Funnels die wirklich Kunden bringen

Von Marco Pitrolo

Automatisch neue Kunden generieren und mehr online verkaufen:

Das geht mit sogenannten Sales Funnel und Lead Funnel. Hier erfährst Du wie solche Funnel gemacht werden.

Das Wort „Funnel“ oder „Verkaufstrichter“ wird in der Online Marketing Szene sehr oft verwendet. Viele assoziieren „Funnel“ mit unheimlich komplexer Technologie und glauben, das es sich hier möglicherweise um eine „streng geheime“ der Online Marketing Szene handelt und so ein Funnel bestimmt viel Geld und Zeit kostet.


Tatsächlich ist ein Sales Funnel wertlos, wenn man die Mühe und Zeit scheut, diesen auch zu optimieren – und zwar so lange, bis man das bestmögliche Ergebnis hat: Eine Automatische Neukunden – oder Produkt Verkaufseite, die 24 Stunden am Tag ihre Arbeit perfekt macht.

Beginnen wir mit einer Einführung in die verlockende Welt des Trichterbaus…

Was ist ein Verkaufstrichter?

Der Begriff „Lead Funnel“ oder „Sales Funnel“ wird verwendet, um die Art und Weise zu beschreiben, wie Menschen durch einen 3-4-stufigen Prozess davon überzeugt werden können, eine Aktion durchzuführen – in unserem Fall bedeutet dies in der Regel den Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung bzw. Eintrag in eine E-Mail-Liste oder Registrierung zu einem Webinar / Event.

Diese Schritte sind:

Aufmerksamkeit:

Wenn der potentielle Kunde auf ein Produkt oder eine Marke aufmerksam wird.

Interesse

Der potentielle Kunde entwickelt ein Interesse an den Vorteilen von Produkten/Marken. Er denkt darüber nach, wie dieses Produkt oder diese Dienstleistung sein Leben verbessern, einen Wunsch befriedigen oder gar ein Problem lösen könnte.


Wunsch

Der der potentielle Kunde entwickelt eine Vorliebe oder eine Bindung an die Marke.


Aktion

Der der potentielle Kunde probiert das Produkt aus oder kauft es sogar. Somit ist aus einem Interessenten ein Kunde geworden. Aus „Traffic“ wurde „Conversion“. Der Funnel hat seine Arbeit getan.

Wenn das Ziel des Funnels ein Eintrag in eine Email Liste war (Lead Funnel) , sollten nun sogenannte „Follow Up“ Prozesse folgen: Die Bereitstellung von Interessanten Tipps und News bis hin zu konkreten Angeboten – in angemessenen Zeitintervallen.

Die AIDA Formel

Das grundlegende Verfahren der „Funnels“, ist auch als AIDA-Formel (Attention – Interest -Desire – Action) bekannt. Das AIDA-Prinzip wurde von Elias St. Elmo Lewis bereits 1898 entwickelt. Ja, vor mehr als 100 Jahren!

Abgesehen vom Namen hat sich im digitalen Zeitalter fast nichts geändert. Warum sollte es auch? Das grundlegende Kaufverhalten von Menschen hat sich nie geändert.

Der Grund dafür, dass alle dieses Modell heutzutage gerne als “Trichter” bezeichnen, ist die Art und Weise, wie es auf dem Papier aussieht:

Automatisch neue Kunden und mehr online verkaufen mit Sales Funnel und Lead Funnel: Das AIDA Prinzip

Oben am Trichter: In einem modernen Online-Marketing-Trichter haben wir eine große Anzahl von Usern, die zu Beginn einen ersten Eindruck gewinnen.

Mitte des Trichters: Wenn man den Trichter hinuntergeht, schrumpft die Zahl auf die Anzahl der Personen, die weiterhin interessiert sind.

Ende des Trichters: Diese Zahl schrumpft weiter auf die Anzahl der Leute, die jetzt tatsächlich erwägen, Dein Angebot aufzugreifen – bevor sie noch weiter zu einer Gruppe von Leuten schrumpft, die tatsächlich handeln und Kontakt aufnehmen bzw. Kaufen.

Vergleichen wir diesen Prozess einmal mit dem Fischfang: Im digitalen Zeitalter sollte man am besten mit einem großen Fischerboot und großen Netzen ans Werk gehen. Mit einer einzelnen Angelrute (und viel Geduld) ist man nicht mehr Konkurrenzfähig.

Übermäßiger Konsum + zu viel Information = mangelnde Aufmerksamkeit

Der Durchschnittliche Internet Kunde hat es nicht gerade leicht. Er ist eigentlich etwas überfordert von der schieren Menge an Informationen die ständig über Werbeanzeigen, Social Media, Apps und Nachrichtendienste auf ihn einprasseln. Wie soll man also die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden wieder erlangen?


Die gute Nachricht ist: Auch wenn man den größten Teil des Fangs beim ersten Durchgang verpasst, sind die Chancen beim nächsten Durchgang mit einem weiteren Funnel besser – Aufgrund von: Auswertung der Statistik der A/B Splittesting (hierbei schaltet man zwei Anzeigen gleichzeitig, die auf jeweils unterschiedliche Funnel führen. Die bessere Variante gewinnt und wird weiter optimiert. Integriere am besten Purpose Marketing in Deine Gesamtstrategie!

Purpose Marketing

Heutzutage erwarten Kunden nicht nur gute Produkte. Sie erwarten Produkte, die einen echten und erkennbaren Mehrwert bieten. Sie erwarten von Unternehmen auch soziales Engagement sowie verantwortungsbewusstes handeln… [Mehr Dazu]

Marco Pitrolo, Januar 2020